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in Deutschland.

body to balance in Budapest

Bearbeitungszeitraum

Anfang 2007 bis Mitte 2009
Entwurfs- und Ausführungsplanung, Visualisierung

Als Physiotherapeut in Rosenheim mit einer ungarischen Frau war es ein in vielen Jahren gewachsener Traum unseres Auftraggebers, eine Physiotherapiepraxis mit Fitness- und Wellnessbereich in Budapest zu eröffnen. Nach aufwändiger Immobilienrecherche schien hier das BSR-Center, ein Businesscenter im 13. Arrondissement, der geeignete Ort zur Umsetzung zu sein.

Das Businesscenter ist in vier nebeneinanderliegenden Towern mit jeweils eigenem Erschließungskern unterteilt. Nachdem wir zuerst eine Fläche im B-Tower mit einer Teilfläche des A-Towers beplanten, stand die Fläche zwischenzeitlich nicht mehr zur Disposition und wir wanderten planungstechnisch komplett mit der rund 1.000 m² großen Anlage in den A-Tower, bevor es Anfang 2009 wieder zurück in Richtung B-Tower mit der ursprünglichen Lösung ging, die bei der Gelegenheit noch optimiert werden konnte. Beide Varianten wurden von uns gestaltet und visualisiert.

Harmonie spielt eine wichtige Rolle bei unserer Farb- und Materialauswahl. Das Ambiente soll modern und freundlich wirken und gleichzeitig Behaglichkeit ausstrahlen. Dezente Erdfarben mit einigen grünen Farbtupfern sollen die Symbiose aus Physiotherapie und Fitness an hochwertigen milon Geräten unterstützen und auch einem älteren Publikum eine angenehme Plattform für die Gesunderhaltung bieten.

Diese Farb- und Materialgestaltung setzt sich auch in dem schlicht gestalteten japanisch anmutenden Wellnessbereich fort. Diesen haben wir aufgrund der Verlegung der Saunaterrassentür noch mal komplett modifiziert. Auch wenn Umplanungen in bereits sehr fortgeschrittenen Planungsstadien recht zeitaufwändig sein können, weil alle Ausführungspläne mit Beleuchtung, Wand- und Bodenbelägen, Elektrovorgaben etc. angepasst werden müssen, lohnt es sich immer, in der Planungsphase in optimales Ergebnis für den Auftraggeber vor Augen zu haben.

Leider ist die Anlage bisher nur ein Traum geblieben, weil sich aufgrund der Finanzkrise die Banken bislang geweigert haben, Anlagen in Ungarn zu finanzieren, selbst wenn das Zahlenwerk beeindruckend ist.

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